Nanashis Art
  Poems 41 - 50
 

No Name 011

Es ist wie, wenn man versucht auf Schienen zu laufen. Doch immer wenn man merkt, dass der Weg der richtige ist, kommt ein Zug und man muss sich neu einordnen. Man könnte es auch so beschreiben, als würde der Körper in Flammen stehen und man kann nichts weiter tun als darauf zu warten, dass man in eine tiefe, nichts mehr spürende, Ohnmacht fällt.

 

No Name 012

Mein Leben ist wie eine Kerze im Wind. Immer gegen das Erlöschen kämpfend und doch am Ende verlierend meinem Exitus entgegen sehend.

 


No Name 013

Ein kleiner Riss kaum sehbar
Man versucht ihn zu verstecken
Ihn zu kitten
Doch je mehr Risse entstehen
Desto mehr Schmerz
Einige sind tiefer
Andere kratzen nur an der Oberfläche
Man versucht es zu beschützen
Und doch irgendwann
Wird es zerbrechen
Und es wird ein Puzzle sein
Das Puzzle eines gebrochenen Herzens

 

Tausend Scherben

 Wie ein Spiegel zerbricht
Fühlt sich die Seele an
Die einfach zerbricht
Der Boden voller Scherben
Kein Glanz
Kein Bild erscheint mehr
Nur schwach erkennt man’s
Damals als alles anders war
Die Welt in Gedanken
Ein schöner Platz
Doch nach Jahren
Zerbricht auch diese Illusion
Zurück bleibt nur etwas
Das tausend Scherben gleicht



Es ist schwer

 

Es ist schwer dir nahe zu sein
Es ist schwer dir fern zu sein
Doch ich habe eingesehen
Dir nahe sein zerstört mich
Dir fern zu sein hilft mir
Hatte dich geliebt
Wie einen Bruder
Wie einen Freund
Eins vor Zeiten
Fühltest du genauso
Doch wie du sagstest
Die Zeiten ändern sich
So hast du dich geändert
So habe ich mich geändert
Ich passe nicht in deinen Kreis
Du in meinen auch nicht mehr
Es ist schwer sich zu trennen
Doch auch wenn du es nicht siehst
Die Trauer, die ich noch empfand
Ist nun einfach Enttäusch entwichen
Ich bin stark geworden
Stark genug um dich zu streichen
Aus meinem Leben
Aus meinen Gefühlen

 
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